Veröffentlicht in gegenwärtig

Superwoman


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Es muss bei Kilometer 15 gewesen sein. Wir kamen in eine Sandlandschaft und nach Schlangellinien beim nächsten Hindernis an. Eine schräge vier bis fünf Meter hohe Wand an der es, mit Hilfe eines Seils, hochzuklettern galt. Mein Teamkollege und ich waren uns einig: Armkraft?! Mittlerweile gleich null. Oben auf der Wand saßen zwei Helfer, der eine feuerte uns so motivierend an, dass ich es anging. Er leitete an und half mir indem er mein rechtes Bein über die Wand hievte. Oben angekommen, tausend Mal bedankt, hielt mir der andere Helfer eine Dose mit kleinen Riegelhappen hin. Ich war dankbar. Unbeschreiblich dankbar. Diesen Energiekick für die letzten Meter hatte ich gebraucht. Vorsichtig ließ ich mich die Wand hinunter, mein Knöchel hatte bis dahin immerhin schon seine doppelte Größe und ich wollte nichts riskieren. Vier Hindernisse bis zum Ziel… und das bei strahlenden Sonnenschein und einem riesen Glücksklumpen im Bauch. Hand in Hand ging es einen steilen Abgang hinunter nur um sofort wieder steil bergauf zu laufen… (Ihr merkt… es lässt mich nicht los…noch heute sitze ich in der Bahn und strahle. Ich habe sogar wieder das Band umgemacht und fühle mich Superwoman..)

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4 Kommentare zu „Superwoman

      1. Die Spannung steigt! Summer ist dann ja sehr einfach zu erkennen, da im Hintergrund die Sonne scheint, während sie von einer kühlen Brise dem Ziel entgegen getragen wird … YDu ;-)

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