Veröffentlicht in gegenwärtig

Mama, warum vergeht die Zeit?


ich habe mich wirklich bemüht eine Antwort zu finden.

Punkt erlöste mich: „sagt das die Uhr?“

„Ja. Die Uhr und auch die Jahreszeiten. Der Sommer vergeht, dann kommt der Herbst. Und auch wir, wir werden älter und du größer. Nichts bleibt wie es ist.“

Punkt streichelt mir über das Gesicht: „Ja und du auch. Dein Ohr, deine Stirn, deine Wangen, das andere Ohr, deine Augen, deine Nase, die Schultern, der Arm… und das? Wird das auch größer?“

Er zeigt auf meine Achseln. Ich muss schmunzeln. Das Wort kennt er noch nicht. Sage ich vermutlich auch seltener.

„Ja, die Achselhöhlen auch.“

Wir drücken uns. Ich denke über die derzeitige Phase nach und Punkt spielt noch seine fünf Minuten im Zimmer.

In jeder Situation, ob auf dem Klo, kurz vor dem Einschlafen im Bett, beim Sport, kurz vor dem Losgehen, fragt mich Punkt ganz bewusst: „Mama, ich habe mal eine Frage…“ Oder: „Mama, ich will dich mal was fragen…“ Und wenn er einschlafen soll, flüstert er: Maaaaaama, Maaaaaaaama!. Mama?! Mama, bitte komm‘ doch noch mal her, ich will dich nur noch eine Frage fragen….“

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5 Kommentare zu „Mama, warum vergeht die Zeit?

    1. Das hat was mit uns selbst zu tun. Wie empfinden wir Augenblicke und Momente? Wieviel schaffen wir in einem bestimmten Abschnitt (Tag, Woche, Monat, Jahr, Jahre)?! Und es hat auch etwas damit zu tun, wann wir auf die Momente blicken. Davor, währenddessen und danach… Alles nicht mit einem Wort erklär- bzw. beschreibbar…

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