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Gedanken im Zug


Es geht los. Der Zug setzt sich in Bewegung. Einen Koffer und ganz viel Vorfreude und Aufregung.
Am Sonntag ist es soweit. Mein erster Halbmarathon.
Wie es sich für mich gehört, habe ich weder ausreichend trainiert, noch befinde ich mich bei bester Gesundheit. Aber hatte ich so nicht bisher immer den meisten Spaß? Die krassesten Emotionen? Freude? Glücksgefühl? Wiederholungsbedarf?
Ich freue mich so, dass meine Verliebtheitsschmetterlinge und meine „Ich schaffe alles, was ich mir vornehme“ – Schmetterlinge neben den vorfreudigen,  Glücksgefühlschmetterlingen Platzprobleme im Bauch bekommen.
Ich habe ja schon seit dem Jahreswechsel Frühling in meinem Leben. Was aber gerade so passiert, während draußen wirklich der Frühling ausbricht, ist großartig.
Ich breche doch wieder das Vorhaben. Gebe meine Wohnung auf. Ziehe zu Mama und gehe wieder zur Uni. Ich habe jetzt so viel gelernt, das will ich im Repetitorium der Uni am Fall anwenden. In den sauren (Klausur-) Apfel beißen. Die Komfortzone verlassen, dem (Klausur-) Feind ins Auge sehen und merken: Hey Baby, du bist ja gar nicht so schlimm, wie ich immer dachte.
Ich habe viel mit Nikolaj Günter (Verlinkung folgt) gearbeitet. Er und seine Freundin gefallen mir in vielerlei Punkten. Meine Persönlichkeitsentwicklung habe ich zu einem sehr großen Teil ihren Fragen zu verdanken. Diese wurden zu meinen Fragen. Es macht so Spaß und ist so großartig, geht so rasant und scheint unaufhaltsam…
Mein Punkt wächst auch unaufhaltsam.

Als er gestern in der großen Badewanne saß und vertieft mit den Badetieren (Geschenk von Bär) spielte, kam ich aus dem Staunen einfach nicht mehr raus. Er ist so so so groß geworden. Lange Beine, lange Arme, schmal geworden. Lange Haare. Die will er haben, weil ich sie lang trage und außerdem weil mein Liebster seine immer „so toll nach hinten macht“. Dann streicht er sich über den Kopf, durchs Haar und ich staune weiter wie er nachahmt (und sofort klar ist, was und wen er nachmacht).
Punkt ist süß, frech, ruhig, laut, klug, pfiffig, wissbegierig, ganz oft vertieft in sein Spiel und so vieles mehr. Er sucht meine Nähe jeden Tag. Nach dem Abendessen möchte er auf meinen Schoß. Er schmiegt sich an mich, sagt dass er mich lieb hat, albert und geht „noch fünf Minuten“ spielen.

Abschließend kann ich nur festhalten, dass ich dankbar bin.
Dankbar für all die Unterstützung meiner Mama. Ohne ihre Hilfe hätte ich nicht durchgehalten und waere ich nicht da, wo ich jetzt bin. Wieder bei mir. Bei Punkt. Dem Wesentlichen.

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14 Kommentare zu „Gedanken im Zug

  1. Ich freue mich soooo sooooo für euch! Klingt sehr spannend eure Zeit und was jetzt alles so auf euch neues zukommen mag :)…und hey: Ganz viel Spaß bei deinem Halbmarathon! Sehr gut! ;)

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  2. Wenn ich mir dein letztes Beitragsdatum ansehe, komme ich zum Schluss, dass dein Gedankenzug als ultralang bezeichnet werden könnte oder machst du gar ein Nickerchen und hast die Haltestelle WP-Summer „verschlafen“ … YDu

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    1. Danke Yuppidu :)))
      Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mit 30 so jung und gut fühlen werde. Es ist herrlich und es scheint als wäre ich vitaler, frischer und frecher als an manchen Tag der zwanziger…

      Gefällt 1 Person

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