Veröffentlicht in Bär, gegenwärtig, kein Glück für mich, Vergangenheit

Ich trage meine Vergangenheit in mir


Ich frage mich wann es dabei nicht mehr weh tut.

Es ist ja weniger geworden, ja. Aber es ist noch da. Jeder Kontakt mit Bär hinterlässt einen faden Beigeschmack. Eine Traurigkeit. Einen Stich.

Auf ihn würde niemand am Abend warten. Er könne ja arbeiten und das rund um die Uhr. Und es tue ihm leid, dass er nicht immer da sein kann. Aber wäre er jetzt im Referendariat hätte er auch keine Zeit. Wie man es dreht und wendet. Wenn er dreißig ist und hoffentlich endlich einen Abschluss hat, dann… ja dann, dann hätte er hoffentlich mehr Zeit.

Manchmal scheint es als könnte ich nie ganz und gar ohne diese unterschwellige Traurigkeit mehr sein. Manchmal…

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9 Kommentare zu „Ich trage meine Vergangenheit in mir

  1. Liebes! Die Traurigkeit ist da, weil es anscheinend schon zur Gewohnheit wurde oder du vielleicht gegen diese angehst….genauso kannst du dir aber auch angewöhnen dir ein neues Denken, dass um einiges angenehmer ist, anzueignen…oder fürs erste das Positive an dieser Situation vor Augen zu halten…ist gar nicht so schwierig wie es scheint….du bist ein Unikat und wirst einen Weg raus finden, der für dich am Besten ist….Du kannst natürlich auch die Traurigkeit da sein lassen und sie annehmen und es im Moment als „Du (Traurigkeit) darfst gerade bleiben, denn anscheinend brauche ich dich gerade“ sehen….alles hat einen tieferen Sinn, schau mal genauer hin……eigene Rituale sind auch sehr zu empfehlen….deine kleine HILFT_MIR_LISTE….einen schönen Abend!

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    1. Die Traurigkeit ist zum Glück keine Gewohnheit mehr in meinem Leben. Aber vielleicht kommt sie auf, weil der Kontakt irgendeinen Punkt in mir trifft, der dann etwas auslöst… die Zeit mit ihm war schon sehr traurig und schmerzhaft…

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      1. Mir hilft da manchmal die Übung mich von außen zu betrachten, oder wenn ein Freund auf meine Situation schauen würde (ich ziehe mich heraus und stelle mir vor wie jemand anderes die Situation sehen würde)….Ich frage dich jetzt mal direkt und du musst mir das auf keinen Fall beantworten: Wie bei Yin und Yang…es gibt etwas positives an dieser Situation damals….was kannst du dir da raus ziehen? Liebe Grüße

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  2. Er wird nie Zeit haben, weil er Mamas Lebenstraum und sein eigenes Leben nicht in Einklang bringen kann – oder so … Kann Traurigkeit auch zur Gewohnheit werden? Die Antwort lautet: ja!
    … niemand wartet auf mich … rund um die Uhr arbeiten … es tut ihm leid …hätte auch keine Zeit …. Mit dreißig hat Bär sicher keine Zeit, denn dann steht er kurz vor der Pension! Der Kerl spielt mit dir, was schon erschreckend genug ist, da er der Mutter des gemeinsamen Kindes Energie und Lebensfreude absaugt! Viel schlimmer finde ich, dass er womöglich auch noch an den ganzen „Käse“ glaubt, den er da verzapft! Ach Gott, bin ich zu hart? Grübel …. nö! Lass Dich nicht benutzen, lass Dich nicht runter ziehen! YDu * Schreib ihm einen Text, den er zu sagen hat, wenn er mit Dir spricht! z.B. Summer, ich finde es einfach toll, wie Du unseren Sohn erziehst und betreust. Manchmal würde ich mich darüber freuen, dass jemand auf mich wartet, aber mir ist klar, dass kein Mensch auf der Welt Lust darauf hat, im stillen Kämmerchen auf Bären zu warten … Schluss jetzt, Dir fällt sicher Besseres ein! ;-)

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    1. In ganz klaren Momenten denke ich auch, dass es immer das Gleiche ist. Dass er das aber sicher unbewusst tut. Geht es mir gut, geht es ihm schlecht. Er tritt an mich heran, obwohl es weniger um Punkt geht und ja das raubt mir Energie und es kostet eine Menge Kraft mich dem zu entziehen.
      Gerade geht bei ihm die Welt unter, der Abschluss mit 30 ist nun doch passé und irgendwie werde ich in das Dilemma mit hineingezogen. Ich muss mich abgrenzen. Dringend.

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      1. Wahre Worte gelassen getippt! Obwohl ich auch dazu neige, andere zu stützen und ich mich dem Mitgefühl nicht entziehen kann oder will, so sind es doch meist Situationen mit Grenzen, für Dich scheint es aber eine unendliche Geschichte zu werden. Schön, dass Du dann doch für ihn da bist, aber … Alles, was ich sagen will, weißt Du schon, die konkrete Umsetzung ist ja wieder eine ganz andere Sache. Deine Vergangenheit bleibt ein Teil Deiner Zukunft, das ist „sicher“! So stellt sich die Frage des WIE. Kein einfacher Auftrag, liebe Summer! So wünsche ich Dir viel Herz, Kreativität, Einfallsreichtum und letztendlich Konsequenz! YDu ;-) * Den Zaun würde ich mit Brezeln realisieren, nach deren Verzehr Bären einfach nur mehr vor Zufriedenheit brummeln …

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