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9 Dinge, die mir von Punkts letzten Kindergartentag im Gedächtnis bleiben


 

  1. Es goss in Strömen

Wir liefen in Regensachen zum Kindergarten. Punkt trug den Regenschirm und war darunter kaum zu sehen. Ein wandelnder Regenschirm, der mir aufgeregt Geschichten erzählte. So süß!

 

  1. Seine Schoko-Kirsch-Muffins kamen bei jedem Kind gut an

Ich hasse backen. Das letzte Mal tat ich es zu seinem 2. Geburtstag, weil seine Kindergärtnerinnen mich dezent auf die Tradition hinwiesen, bei der jedes Geburtstagskind einen Kuchen mitbringt. Als ich Punkt am Nachmittag abholen kam, waren noch sehr viele meiner (wahrscheinlich staubtrockenen) Muffins übrig. Diesmal gab ich vorsorglich noch zwei Apfelsaftflaschen mit. Sie waren zum Glück nicht überlebensnotwendig.

 

  1. Er bat darum, dass jedes Kind immer an ihn denken möge, wenn es mit seinem, von Punkt geschenkten, Luftballon spiele

Was mögen Kinder? Was ist erschwinglich? Genau! Luftballons. Sie kamen bei den Kindern sensationell gut an. Jedes Kind durfte sich eine Farbe aussuchen und Punkt verteilte sie stolz.

 

  1. Er machte allen Kindern klar, dass er nun „nie wieder in den Kindergarten käme.“

Während Punkt zumindest cool rüber kam, weinte sein bester Freund schrecklich, als er begriff, dass Punkt ab morgen nicht mehr kommt. Auch ich konnte ihn nicht beruhigen, indem ich vorschlug, dass wir uns mal treffen, wenn Punkt seine Oma besucht. Eine Kindergartenfreundin von Punkt blickte auch traurig drein und zog sich schüchtern zurück, als ich zum Abholen kam.

 

  1. Ein sechsjähriges Mädchen erzählte mir, dass sie immer halb sechs schlafen gehen würde

Punkt geht meist halb zehn ins Bett und dann gibt es so gut wie jeden Abend ein Theater… Aber das ist sicher nur eine Phase ;-D

 

  1. Auf Nachfrage gab er zu „ein wenig“ traurig zu sein über den letzten Kindergartentag

Ich habe das Gefühl er realisiert es erst nach und nach und das dicke Ende wird noch kommen. Unser Rhythmus muss sich wieder komplett neu finden und da wir erstmal nur eine Zwischenmietelösung gefunden haben, wird es dann noch mal eine Veränderung geben müssen. Diese dann aber zum Positiven, weil ich in die Nähe vom neuen Kindergarten ziehen möchte. Eine halbe Stunde jeden Morgen und am Nachmittag muss ja nicht sein.

 

  1. Ich musste drei Mal durch jeden Raum gehen, weil wir „wirklich alles“ mitnehmen mussten

Das hat Punkt ganz klar von mir. Und auch die Fähigkeit dann trotzdem die Hälfte zu vergessen. Naja. Halb so schlimm.

 

 

  1. Vor Aufregung auf den Umzug am Nachmittag konnte Punkt seinen Mittagschlaf nicht halten

Memo an mich selbst: sage Punkt nie zuvor, wenn etwas Besonderes ansteht und du möchtest, dass er mittags schläft.

 

  1. Am Abend schlief er in der neuen Wohnung fast auf dem Teppich ein.

„Ich möchte noch fünf Minuten spielen.“ So lag er auf der Seite, hielt seine Eisenbahn fest und schob sie minimal nach vorn. Irgendwann schob er nicht mehr. Ich trug ihn in sein Bett. Er wurde wach und es musste noch eine Geschichte sein.

 

Hallo Millionenstadt. Summer und Pünktchen sind nun mit von der Partie. Zeige mal was du Gutes zu bieten hast!

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7 Kommentare zu „9 Dinge, die mir von Punkts letzten Kindergartentag im Gedächtnis bleiben

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