Veröffentlicht in gegenwärtig

Zeilen an meinen Liebsten


DANKE

1. …dass du dich von Anfang an über unsere Kleine gefreut hast und mich auch schon in der Frühschwangerschaft ganz besonders behandelt hast.

2. …dass du mit mir die Interviews beim alternativen Schwangerschaftskongress geschaut hast und wir so ins Gespräch gekommen sind. Dass du dabei offen warst und deine Sichtweisen auf die Dinge in unserer Schwangerschaft entwickelt hast. Dass wir uns einig geworden sind über so vieles was neu auf uns zukommt. Das fühlt sich so gut an.

3. …dass du mir meine Müdigkeit in der Schwangerschaft zugestanden hast, mich ausschlafen lassen hast und an den Abenden so häufig mit mir gemeinsam ins Bett gegangen bist. Dass du allein zu einem Infoabend gefahren bist, um dass ich mich Ausruhen konnte.

4. …dass du zu jedem Vorsorgetermin bei der Ärztin und jeden Termin bei unserer Hebamme an meiner Seite warst. Dass du dir im Vorfeld mit mir gemeinsam Gedanken gemacht hast, dass du dir Fragen aufgeschrieben hast und mich an die nötigen Unterlagen erinnert hast. Dass du dir jeden Termin freigehalten hast und auch die Anmeldetermine in den Krankenhäusern notiert hast und sie als vollwertige Termine ernst genommen hast. Dass du mit mir zum Infoabend- und Krankenhausexperten geworden bist.

5. …dass du mir geholfen hast die Geburt von Punkt so gut zu verarbeiten, mir zugehört hast und mich in den Arm genommen hast. Dass du dir Zeit genommen hast dir meine Geschichte anzuhören und geduldig warst, wenn ich etwas wiederholt habe. Ich habe mit deiner Hilfe geschafft mich frei zu machen von meinen Ängsten und glaube uneingeschränkt an meine Kraft unsere Kleine allein auf die Welt bringen zu können.

6. …dass du meine stundenlangen Badeeinheiten geduldig ausgehalten hast und in dieser Zeit an meiner Seite warst, mit mir über unsere Kleine gesprochen hast und meinen, sich langsam entwickelnden, Wunsch einer Hausgeburt so unterstützt und bestärkt hast. Dass du akzeptierst und zum Teil verstehst, dass ich meinen Wunsch nicht in die Welt hinaustragen möchte, sondern er allein für uns sein soll, damit wir unsere Kräfte schonen, die wir für die Geburt und die Zeit danach dringend dazu brauchen werden.

7. …dass du mir so häufig frisches Obst mitgebracht hast und in meiner Schokoladenphase nicht über mich geurteilt hast. Dass du ein paar Kilo mehr in Kauf genommen hast, obwohl, wenn es nach dir gegangen wäre, die Schokolade nie in unseren Haushalt gekommen wäre.

8. …dass du Punkt so gut wie immer in den Kindergarten gebracht hast und in den Zeiten, in denen mir übel oder ich sehr müde war, auch abgeholt hast. Dass du an manchen Tagen komplett allein mit ihm gefrühstückt hast und dich darum gekümmert hast, dass er gut in den Tag startet.

9. …dass du Punkt in dieser Zeit das Fahrradfahren beigebracht hast, während ich mich ausruhen konnte. Dass du mit ihm skaten gegangen bist, während ich nähen durfte. Dass du mit ihm intensive Briobahnbaueinheiten hingelegt hast, während ich schlafen durfte und dass du ihm seine „was die Welt im Inneren zusammenhält“ –Fragen, so gut du konntest, beantwortet hast.

10. …dass du mir so oft das Frühstück an´s Bett gebracht hast, geduldig warst bis mein Kreislauf in Schwung kam. So viel allein erledigt hast, während ich mich einfach nur ausruhen durfte. Dass du dabei gute Laune behalten hast und es kein Problem war, dass der Haushalt liegen geblieben ist.

11. …dass du jeden Einkauf getragen hast, jeden Müll raus gebracht hast und alles was annährend 2 Kilo gewogen hat, übernommen hast.

12. …dass du mit mir zu so vielen Ebay-Kleinanzeigen Sachen gefahren bist und sie für unserer Nest abgeholt hast. Dass du auch mal allein mit Punkt etwas abgeholt hast, wie z.B. mein Stillkissen.

13. …dass die Ecke unserer Kleinen rosa sein darf und auch die Vorhänge im Schlafzimmer es ein dürfen.

14. … dass du mir geholfen hast Stillkügelchen vorzubereiten, mir zum Ende morgens Himbeerblättertee und abends Schlaftee gekocht hast und mich regelmäßig an meine Vitamine erinnert hast.

15. …dass du ab der 36. Woche so gewissenhaft die Dammassage für mich übernommen hast, dich dazu sogar belesen und damit beschäftigt hast, damit du sie richtig durchführst. Ich hätte sicher vorher aufgegeben.

16. … dass du einige Anschaffungen toleriert hast, auch wenn du von deren Dringlichkeit nicht zu 100 % überzeugt warst, wie z.B. mein Wischset, den Heizungswäschetrockner und allerhand Nähutensilien.

17. …dass du im letzten Trimester regelmäßig meine Wassermelonen geschleppt hast, dass wir ein ganzes Huhn im Eisfach liegen haben für die Kraftsuppe (überhaupt, dass du sie während der Geburt kochen möchtest, obwohl du so ungern kochst), dass du im letzten Trimester jeden Samstag am Abend einkaufen gegangen bist, um für mich Obst und „leichte Kost“ in Massen zu besorgen.

18. … dass du so viele Sachen bei Ebay Kleinanzeigen verkauft hast, um unsere Wohnung frei zu machen von Dingen, die wir nicht mehr nutzen, nicht brauchen, die einfach nur Platz wegnehmen. Dass du es immer versucht hast alles so zu organisieren, dass du die Übergaben machst und ich meine Ruhe haben konnte. Dass du mit Freude und Elan unzählige Dinge bruchsicher verpackt hast, sie zur Post gebracht hast und hinterher warst, dass sie gut angekommen sind.

19. … dass du unsere Wohnung zu so einer Wohlfühlwohnung gemacht hast. Alle Möbel die du gebaut hast, in denen steckt deine ganze Liebe, die sich so auf das Leben in unseren vier Wänden auswirkt. Dass du bei all deinen Projekten (das Badregal, den Stoffschrank, unsere Garderoben, Punkts Schränke, unseren Wohnzimmerschrank, unser Familienbett, das Sportsachenregal im Flur, den Tisch auf dem Balkon und die Kräuterpaletten) immer meine Wünsche berücksichtigt hast. Ich fühle mich so wohl in unserem zu Hause! Dem Ort, an dem ich unsere Tochter zur Welt bringen möchte.

20. … dass du mir zur Liebe dein Handy weglegst, weg von meinem Bauch, weg von der Seite auf der ich neben dir gehen oder sitze, dass du es an den Abenden auf Flugmodus stellst, nicht ständig erreichbar bist und wir Zeit zu zweit genießen können.

21. … dass du die Tage, an denen Punkt anderweitig betreut ist, nur für uns reservierst und sie gegenüber jedem, der in dieser Zeit etwas von dir will, verteidigst. Die Zeit mit mir zu zweit ist dir so wichtig und ich muss nicht darum bitten, das fühlt sich so schön an!

22. … dass du in jeder Hinsicht so geduldig bist.

23. … dass du die Seite an dir zulässt, die die Schwangerschaft auch mit dir macht, deinen Netbautrieb mit mir gemeinsam auslebst, dass du dich beliest und vorbereitest, dass du ehrliches Interesse an allem hast, was mit mir aufgrund der Schwangerschaft oder unserer Kleinen zu tun hast. Dass du Dinge, die du noch nicht weißt, die ich dir erzähle, aufnimmst und annimmst und sie dein Interesse wecken. Du ganz offen für alles bist.

24. … dass du dich um das Thema „Windelfrei“ kümmerst und mir davon erzählst und ich nur die Utensilien besorgen oder nähen brauche. Dass du das so gern und freiwillig machst, ist ein schönes Gefühl und gibt mir Zuversicht für eine bewusste, schöne Zeit mit unserer Kleinen.

Während ich diese Zeilen für meine Blog schreibe, muss ich weinen. Unsere Kleine liegt friedlich schlafend auf meiner Brust, du bist auf dem Weg zum Standesamt… wenn du wieder hier bist, ist alles perfekt.

 

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Ein Kommentar zu „Zeilen an meinen Liebsten

  1. Weiß nicht, was ich sagen soll,
    es fehlen mir die Worte,
    das was ich lese,
    finde ich ganz einfach toll,
    dafür backe ich Dir eine Torte!
    Diesen „Kerl“ mit dem großen Herzen,
    mit dem solltest Du es Dir nicht verscherzen,
    denn Superman und solche Typen,
    die gibt es wie Sand am Meer,
    aber Männer, die Verantwortung übernehmen,
    ( und Gefühle zeigen)
    die findet man im Leben wirklich schwer!
    Es hat das Glück Dich nun gefunden,
    oder wie immer das auch war,
    das beschäftigt mich noch für Stunden,
    ob ich da draufkomm‘, ist noch nicht klar!
    Nun bin ich müde, bin gefahren um die halbe „Welt“,
    ( 400 Kilometer in den Bergen tw. im Regen)
    um bei meiner Ankunft zu erfahren, dass in Wirklichkeit –
    doch nur die Liebe zählt!
    YDu * Nun frage ich mich gerade, ob das ohne mein „Daumenhalten“ möglich gewesen wäre … ;-)

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